Monthly archives: Dezember 2017

Württemberger Weingärtnergenossenschaften wieder unter den Siegern – auch ein Trollinger vom Weinkonvent Dürrenzimmern

Der Herbst ist alljährlich die Zeit für gleich mehrere angesehene Weinverkostungen. So fanden in den vergangenen Wochen mit der awc Vienna, die als größte offiziell anerkannte Weinbewertung der Welt gilt, Meiningers Rotweinpreis vom gleichnamigen Fachverlag, dem Sonderwettbewerb „Beste Württemberger“ des Weinbauverbandes Württemberg sowie zuletzt dem Deutschen Rotweinpreis der Fachzeitschrift „Vinum“ gleich vier Wettbewerbe statt – mit äußerst erfolgreichem Ende für die Weinheimat Württemberg. So ging bei der „Austrian Wine Challenge Vienna“ in Wien dieses Jahr die Kategorie „Sortenvielfalt & Cuvée (weiß) ab 13,0% vol. Alk.“ an den 2016 Justinus K. >S< trocken der Fellbacher Weingärtner, die Auszeichnung fand am 29.10. im Wiener Rathaus statt. Bei Meiningers Rotweinpreis konnten die Württemberger Weingärtnergenossenschaften gleich drei erste und einen zweiten Platz erringen, beim deutschen Rotweinpreis von Vinum waren sie dreimal zweiter und beim Sonderwettbewerb „Beste Württemberger“ des Weinbauverbandes Württemberg gingen fünf der ausgeschriebenen elf Kategorien an die Weingärtner.

Meiningers Rotweinpreis

Ihre sprichwörtliche Rotweinstärke stellte die Weinheimat Württemberg insbesondere bei Meiningers Rotweinpreis unter Beweis: So gewann der im Barrique gereifte 2014 Divinus Lemberger Reserve trocken vom Weinkonvent Dürrenzimmern in der Kategorie III – Lemberger / Blaufränkisch trocken. In Kategorie IV – internationale Rebsorten trocken ging der erste Platz an den 2015 Cabernet Franc *** trocken „Im Holzfass gereift“ der Weinmanufaktur Untertürkheim. Platz zwei in Kategorie V – „heimische“ Rebsorten trocken ging an den 2012 vinitiative Schwarzriesling trocken der Lauffener Weingärtner und Platz eins in Kategorie VI – Sortenvielfalt trocken an den 2012 KULT Grande Cuvée Rotwein trocken Réserve vom Collegium Wirtemberg in Stuttgart. Sämtliche Bewertungsergebnisse finden sich unter http://www.meininger.de/

Beim Deutschen Rotweinpreis der Zeitschrift Vinum ist auch ein Trollinger unter den Besten

Beim Deutschen Rotweinpreis der Zeitschrift Vinum aus dem Intervinum-Verlag, der am vergangenen Samstag (04.11.) in Fellbach verliehen wurde, konnten die Württemberger Weingärtnergenossenschaften zwar nicht, wie im Vorjahr, eine Kategorie für sich entscheiden, holten dafür aber gleich drei zweite Plätze. In der Kategorie „Internationale Klassiker“ belegte der 2015 Syrah Réserve trocken vom Collegium Wirtemberg Platz zwei, auf der gleichen Position landete auch der 2015 Cabernet Franc trocken der Nachbarn von der Weinmanufaktur Untertürkheim. Daneben erwies sich einmal mehr die Kategorie „Unterschätzte klassische nationale Sorten“ als Heimspiel für die Württemberger. Platz zwei belegte hier der 2015 Divinus Trollinger trocken vom Weinkonvent Dürrenzimmern. Und auch Platz 3 ging an den Weinkonvent, mit dem 2014 Divinus Portugieser trocken. Alle Resultate sind unter http://www.rotweinpreis.de/v2b_preistraeger.html nachzulesen.

Wettbewerb „Beste Württemberger“

Beim vom Weinbauverband Württemberg e.V. ausgetragenen Wettbewerb „Beste Württemberger“ konnten gleich fünf der ausgeschriebenen 11 Kategorien gewonnen werden. So setzte sich in der Kategorie „Neuere weiße Rebsorten trocken“ der 2015 Chardonnay *** QbA trocken der Weinmanufaktur Untertürkheim durch, bei den „Weißweinen halbtrocken und lieblich“ siegte die 2016 Fellbacher Gewürztraminer >S< Spätlese der Fellbacher Weingärtner, bei „Lemberger trocken“ lag am Ende der 2015 Lemberger „S“ QbA trocken der Fellbacher Weingärtner vorne, die Kategorie „Traditionelle rote Rebsorten trocken“ sicherte sich der 2015 Spätburgunder *** QbA trocken der Weinmanufaktur Untertürkheim und bester „Barrique rot trocken“ wurde der 2015 „OCTAVIO“ QbA trocken Barrique der Weingärtner Stromberg-Zabergäu. Vergeben wurden die Auszeichnungen am 30.10. in Berlin. Die Ergebnisse dieses Wettbewerbes finden sich unter http://www.weinbauverband-wuerttemberg.de

Ulrich-M. Breutner, Vorstandssprecher der Werbegemeinschaft Württembergischer Weingärtnergenossenschaften, freut sich über die Erfolge: „Die konsequente Weiterentwicklung der Qualität, die unsere Mitgliedsbetriebe seit vielen Jahren konsequent verfolgen, zeigt sich sowohl direkt im Glas als auch bei den angesehenen Wettbewerben und sichert nachhaltig unseren Erfolg am Markt“.

Neuer Michelin Stern für Baden-Württemberg – Restaurant Eckert in Grenzach-Wyhlen

Der renommierte Gastronomieführer Guide Michelin vergab für 2018 einen neuen Stern für Restaurants im Schwarzwald: Neu aufgenommen ist das „Eckert“ in Grenzach-Wyhlen an der Schweizer Grenze. Dort kocht der erst 25-jährige Nicolai Wiedmer, der seinen Küchenstil als „jung, modern, innovativ, mit frischen regionalen Produkten“ beschreibt.

Damit hat der Schwarzwald seinen Ruf als „Deutschlands schönste Genießerecke“ einmal mehr untermauert: Insgesamt leuchten 37 Michelin-Sterne über 29 Restaurants.

Während die bereits im Vorjahr ausgezeichneten Betriebe ihre Sterne verteidigen konnten, gingen einzig bei „Brenners Park-Restaurant“ in Baden-Baden die bisherigen zwei Sterne verloren.

Das Mekka der Feinschmecker in Baden Württemberg bleibt Baiersbronn

Weiterhin ist Baiersbronn im nördlichen Schwarzwald das Mekka der Feinschmecker im Schwarzwald – acht Sterne leuchten über drei Restaurants. Baiersbronn ist deutschlandweit der einzige Ort, der gleich zwei Drei-Sterne-Restaurants beheimatet. Auch nach der Trennung von Spitzenkoch Harald Wohlfahrt und dem Hotel Traube Tonbach ehrt der Guide Michelin die „Schwarzwaldstube“ und damit Wohlfahrts Nachfolger und langjährigen Sous-Chef Torsten Michel mit drei Sternen. Wohlfahrt war über 25 Jahre der höchst ausgezeichnete Küchenchef und bildete Generationen von Sterneköchen aus. Erneut mit drei Sternen ausgezeichnet ist das „Bareiss“ mit Küchenchef Claus-Peter Lumpp. Zum hochdekorierten Baiersbronner Trio gehört zudem Jörg Sackmann, dessen Restaurant „Schlossberg“ mit zwei Sternen dekoriert ist.

Damit aber noch nicht genug der Auszeichnungen für die Gastronomie im Schwarzwald: Der „Schlemmer Atlas“ verlieh Harald Wohlfahrt die Ehrenauszeichnung für sein Lebenswerk und kürte David Mahn vom „Ammolite“ im Europa-Park Rust zum „Patissier des Jahres 2018“.

Insgesamt sind in den fünf Gastroführern Guide Michelin, Gault Millau, Feinschmecker, Varta-Führer und Schlemmer-Atlas mehr als 300 Restaurants in der Ferienregion Schwarzwald ausgezeichnet.

Mehr Infos und eine Liste aller in den fünf Gastroführern ausgezeichneten Restaurants im Schwarzwald gibt es unter www.kulinarisch-schwarzwald.info